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Finanzen

BaFin-Kontenvergleich am 11. Oktober aktualisiert: Girokonten richtig vergleichen

Der kostenlose BaFin-Kontenvergleich weist für seinen Datenbestand den 11. Oktober 2026 als letzten Aktualisierungstag aus. Entscheidend sind nicht nur Kontoführungsgebühren, sondern auch Karten, Bargeldkosten, Dispozinsen und Nutzungsbedingungen.

Bei uns veröffentlicht:
12. Oktober 2026
Quelle geprüft:
12. Oktober 2026

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Kurz erklärt

Der BaFin-Kontenvergleich bietet eine kostenlose, neutral betriebene Übersicht über in Deutschland angebotene Giro- und Basiskonten. Am 11. Oktober 2026 kennzeichnete die Seite ihren gesamten Datenbestand als zuletzt aktualisiert; einzelne Konten tragen zusätzlich ein eigenes Meldedatum.

Was das Aktualisierungsdatum aussagt

Auf der Vergleichsseite stand am 11. Oktober 2026 der Hinweis, dass alle Datensätze zuletzt an diesem Tag aktualisiert wurden. Das bedeutet nicht, dass jede Bank an diesem Datum ihre Preise geändert hat. Die Einträge zeigen zusätzlich kontobezogene Meldedaten, die je nach Anbieter und Produkt unterschiedlich sein können.

Nach dem Zahlungskontengesetz müssen Zahlungsdienstleister Änderungen und neue Kontodaten grundsätzlich innerhalb von drei Geschäftstagen ab Gültigkeit an die BaFin melden. Für Angaben zum Geldautomatennetz genügt eine halbjährliche Aktualisierung. Wer ein Angebot prüft, sollte deshalb sowohl das Datum des einzelnen Eintrags als auch die aktuellen Unterlagen des Anbieters ansehen.

  • Gesamtdatenbestand laut Seite zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2026
  • Einzelne Konten können ein anderes, produktspezifisches Aktualisierungsdatum tragen
  • Das Datum ist kein Beleg dafür, dass sich alle Konditionen geändert haben

Welche Merkmale der neutrale Vergleich abbildet

Paragraf 17 des Zahlungskontengesetzes nennt als Mindestkriterien Entgelte und mögliche Vertragsstrafen, Filialnetz, Geldautomatennetz sowie Sollzinsen für vereinbarte und geduldete Überziehungen. Der BaFin-Vergleich ergänzt die Übersicht um praktische Filter und Angaben, etwa Online-Konto, Debit- und Kreditkarten, Kontoführung, Habenzins und Bedingungen für Bargeld.

Die Vergleichswebsite muss nach Paragraf 18 unabhängig betrieben werden, klare und objektive Kriterien verwenden, Informationen aktuell halten und den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung nennen. Die BaFin gibt dabei keine Produktempfehlung. Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen einem neutralen Marktüberblick und einer werblichen Angebotsseite.

  • Monatliche Kontoführung und mögliche Zusatzentgelte
  • Debitkarte, Kreditkarte und Zahlungsleistungen
  • Filialen, Geldautomaten und Bargeldbedingungen
  • Dispozins und geduldete Überziehung
  • Online-Nutzung und weitere Kontomerkmale

Warum 0 Euro nicht automatisch kostenlos bedeutet

Die BaFin weist ausdrücklich darauf hin, dass ein monatliches Kontoführungsentgelt von 0,00 Euro nicht zwingend ein vollständig kostenloses Konto bedeutet. Je nach Modell können etwa Bargeldeinzahlungen, einzelne Überweisungswege, Karten oder Auszahlungen zusätzliche Entgelte auslösen. Sonderaktionen und Rabatte werden im BaFin-Vergleich nach dessen Erläuterungen nicht berücksichtigt.

Vergleiche deshalb nicht nur die erste Preiszeile. Lege vorher fest, welche Leistungen du tatsächlich nutzt: Wie viele Bargeldabhebungen brauchst du, zahlst du Bargeld ein, reist du außerhalb des Euroraums, benötigst du eine echte Kreditkarte und nutzt du gelegentlich den Dispo? Erst dieses Profil macht unterschiedliche Kontomodelle vergleichbar.

  • Kontoführung allein bildet nicht alle Jahreskosten ab
  • Inklusivleistungen und Zusatzentgelte getrennt prüfen
  • Bedingungen für 0-Euro-Modelle im Preis- und Leistungsverzeichnis kontrollieren

Ein Rechenbeispiel für die persönliche Jahreskosten-Sicht

Ein hypothetisches Konto A kostet monatlich 0 Euro, verlangt aber 30 Euro im Jahr für die benötigte Karte und 2 Euro je Bargeldeinzahlung. Bei zwei Einzahlungen im Monat entstehen 78 Euro pro Jahr. Ein ebenfalls hypothetisches Konto B kostet 4,90 Euro monatlich und enthält Karte sowie Einzahlungen; das wären 58,80 Euro pro Jahr. Unter genau diesen Annahmen wäre B um 19,20 Euro günstiger.

Das Beispiel beschreibt keine realen Anbieter und keine Empfehlung. Es zeigt nur, warum ein Nutzungsprofil wichtiger sein kann als die beworbene Grundgebühr. Bei einem regelmäßig genutzten Dispo können Zinsen die Rechnung stärker verändern als die Kontoführung. Wer nie Bargeld einzahlt oder keine Zusatzkarte braucht, erhält wiederum ein anderes Ergebnis.

  • Konto A: 30 Euro Kartenpreis plus 24 × 2 Euro = 78 Euro pro Jahr
  • Konto B: 12 × 4,90 Euro = 58,80 Euro pro Jahr
  • Hypothetischer Unterschied unter diesen Annahmen: 19,20 Euro pro Jahr

Fünf Prüfschritte vor einem Kontowechsel

Nutze den BaFin-Vergleich zunächst als breite Vorauswahl. Öffne danach beim Anbieter das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis und prüfe Bedingungen, die im Alltag Kosten auslösen können. Achte auch darauf, ob das Geldautomatennetz zu deinen Wegen passt und ob fremde Automatenbetreiber eigene Entgelte erheben können.

Bei einem Wechsel gehören außerdem Daueraufträge, Lastschriften, Gehaltseingang und hinterlegte Zahlungsdaten auf eine Checkliste. Prüfe, ob ein gesetzlicher Kontowechselservice angeboten wird, und lasse das alte Konto ausreichend lange parallel bestehen, bis wichtige Zahlungen zuverlässig umgestellt sind. Ein Partnerlink oder Bonus sollte erst nach Kosten, Leistungen und Bedingungen bewertet werden.

  • Eigenes Nutzungsprofil erstellen
  • Im BaFin-Vergleich passende Konten filtern
  • Einzeldatum und vollständiges Preisverzeichnis prüfen
  • Jahreskosten einschließlich Karten, Bargeld und Dispo berechnen
  • Kontowechsel und laufende Zahlungen strukturiert umstellen

Einordnung für den Vergleich auf Dein-Sparpilot

Der amtliche BaFin-Vergleich ist eine neutrale Referenz und enthält keine Empfehlung. Ein kommerzieller Vergleich kann zusätzlich den Weg zu konkreten Angeboten vereinfachen, muss aber Werbung und Partnerlinks transparent kennzeichnen. Für eine gute Entscheidung sollten beide Funktionen getrennt bleiben: erst Kriterien und Kosten prüfen, dann einen passenden Abschlussweg wählen.

Zinsen, Gebühren und Bedingungen können sich ändern. Deshalb ist der Stand vom 11. Oktober eine Momentaufnahme. Vor dem Antrag zählen die Angaben des Anbieters, die Vertragsunterlagen und die individuelle Eignung; dieser Beitrag ist keine persönliche Finanzberatung.

Einordnung von Dein-Sparpilot

Das Aktualisierungsdatum macht den Vergleich nützlich, ersetzt aber nicht das Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters. Besonders bei vermeintlich kostenlosen Konten entscheidet das persönliche Nutzungsprofil darüber, ob Karten, Bargeld, Überweisungen oder ein Dispo zusätzliche Kosten verursachen.

Häufige Fragen

Ist der BaFin-Kontenvergleich kostenlos?

Ja. Das Zahlungskontengesetz sieht vor, dass die BaFin die Vergleichswebsite für Verbraucherinnen und Verbraucher entgeltfrei betreibt.

Empfiehlt die BaFin ein bestimmtes Girokonto?

Nein. Der Vergleich bietet einen neutralen Überblick und Filter, spricht aber keine Produktempfehlung aus.

Ist ein Konto mit 0 Euro Kontoführung immer kostenlos?

Nein. Karten, Bargeldeinzahlungen, einzelne Überweisungen, Auszahlungen oder weitere Leistungen können zusätzlich kosten. Maßgeblich sind die Bedingungen und das Preis- und Leistungsverzeichnis.

Wie aktuell sind die Angaben?

Der Gesamtdatenbestand war auf der Seite am 11. Oktober 2026 als zuletzt aktualisiert gekennzeichnet. Einzelne Produkte haben eigene Meldedaten; Anbieterunterlagen sollten vor einem Abschluss erneut geprüft werden.

Was sollte ich neben der Grundgebühr vergleichen?

Wichtig sind insbesondere Kartenkosten, Bargeldversorgung, Auslandsentgelte, Überweisungen, Dispozins, Filialbedarf, Bedingungen für kostenlose Kontoführung und die für dich relevanten Zusatzleistungen.

Quellen und Stand

Quellendatum:
11. Oktober 2026 (aktualisiert)
Unser Quellencheck:
12. Oktober 2026

Mit KI-Unterstützung erstellt, Quellen geprüft

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